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PIPES ist die Abkürzung für P
ostgraduate International Process Engineering School und ist ein neuer innovativer Promotionsstudiengang an der Technischen Universität Berlin auf internationaler und nationaler Ebene. Dieser Studiengang ist seit dem Sommer 2002 an der Fakultät III (Prozesswissenschaften) etabliert worden und hat im Wintersemester 2002/03 begonnen.
Der Promotionsstudiengang richtet sich an Absolventen mit einem Diplom- oder Masterabschluss in den Fächern Verfahrenstechnik, Energietechnik, Umwelttechnik, Prozess- und
Anlagentechnik, Biotechnologie, Sicherheitstechnik und Regelungstechnik bzw. in vergleichbaren Fächern und soll den Absolventen die Möglichkeit geben, in einem fest gefassten zeitlichen Rahmen von drei Jahren eine
Promotion abzulegen und den „Dr.-Ing.“-Titel zu erhalten. Die Option, den äquivalenten, angelsächsischen Titel „Ph.D.“ zu bekommen, befindet sich im Moment in Vorbereitung.
Der PIPES Promotionsstudiengang stellt eine vollständige und
signifikante Reformierung der Promotion in Berlin dar und bietet eine herausragende, wissenschaftliche Ausbildung dank des umfangreichen Wissens und der industriellen Erfahrungen der Betreuer.
Seit 2001 sind internationale Promotionsstudiengänge von dem Deutschen Akademischen Austausch Dienst (DAAD) und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen des Hochschulprogramms „Promotion an Deutschen Hochschulen†(PHD) initiiert, finanziert und unterstützt worden. Diese Studiengänge wurden an
Hochschulen etabliert, die sich durch ihre herausragende wissenschaftliche Forschungsstruktur auszeichnen.
Zu diesem Zweck hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für den Zeitraum 2001 - 2003 ca. 12 Millionen Euro für die beteiligten Hochschulen zur Verfügung gestellt.
Diese Mittel dienen dem Aufbau von internationalen Promotionsprogrammen zur Stärkung der Attraktivität und Konkurrenzfähigkeit von Promotionen in Deutschland.
Um die Konkurrenzfähigkeit aufrechtzuerhalten, ist das Hauptziel dieser Programme, die Promotion innerhalb von drei Jahren zu gewährleisten. Dies soll durch intensive Betreuung, fachliche
Unterstützung und durch klar definierte Ziele sowie regelmäßige Treffen mit den Betreuern sichergestellt werden.
Diese Programme sollen zusätzlich die Internationalisierung der Promotionen in Deutschland vorantreiben, indem sie den Einstieg von Absolventen mit internationalen Abschlüssen ermöglichen
und englischsprachige Lehrveranstaltungen anbieten.
Von den Kandidaten wird erwartet, dass sie während des Programms eine wissenschaftliche Arbeit verfassen und, sofern es notwendig ist, Kurse bzw. Fortbildungsveranstaltungen besuchen.
Die Kandidaten müssen entweder sehr gute Sprachkenntnisse in Deutsch oder in Englisch aufweisen. Dabei soll ein Einstieg in das PIPES
Programm auch ohne deutsche Sprachkenntnisse möglich sein. Für die Kommunikation zwischen den Kandidaten sind sehr gute Englisch-Kenntnisse empfohlen.
Danksagung
Das PIPES Programm wird vom Deutschen Akademischen Austausch Dienst (DAAD) und von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Berlin (TU Berlin) finanziert und gefördert.
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